Landauer, Lütersheimer und Viesebecker feiern die gute Nachbarschaft

Seit über einem halben Jahrhundert ist es gute Tradition: das Treffen der Schützengesellschaften und -gilden aus Landau, Lütersheim und Viesebeck an der Einigkeitseiche im Schwarzenberg zwischen den drei Orten.

Unter normalen Umständen kommen die Schützen, ihre Familien und Freunde am 1. Mai hierher, um die gute Nachbarschaft zu erhalten und zu pflegen. Bedingt durch die Coronapandemie konnte das Fest erst am 3. Oktober veranstaltet werden. Trotz des späten Termins fand das Nachbarschaftsfest bei bestem Wetter, bester Stimmung und im Beisein von Vertreter der kommunalen Politik, den Mitgliedern der Schützenvereine und Bürgern aus den benachbarten Ortschaften statt.

Ausrichter war turnusgemäß die Schützengilde Landau, deren Vorsitzender Gerhard Drunk sich freute, viele Gäste aus allen drei Orten begrüßen zu können. Drunk wies in seiner Ansprache auch auf die lange Tradition hin, auf die das Treffen nun zurückblicken kann. 1968 hatten die Vorsitzenden der drei Schützenvereine gemeinsam eine Eiche im Wald gepflanzt und so den Brauch begründet.

Nach einer Ansprache der beiden Bürgermeister Jürgen van der Horst aus Bad Arolsen und Reinhard Schaake aus Wolfhagen, stimmten die Schützen aus Landau und Lütersheim das Waldecker Lied an, womit das Treffen offiziell eröffnet war. Gemeinsam mit ihren Gästen, die zahlreich den Weg in den Wald gefunden hatten, feierten sie bis in den späten Nachmittag.