Schnadegang der Landauer Schützen und Burschen – 38 Steine wurden in Obhut übergeben

Mit 2-jähriger, pandemiebedingter, Verzögerung führte die Schützengilde und der Burschenverein Landau am 12. Juni ihren Schnadegang durch. Die Route führte in diesem Jahr beginnend von der Einigkeitseiche, entlang der Grenze zu Lütersheim und Viesebeck in Richtung Gasterfeld. Hierbei galt es für 38 Steine einen Paten zu finden.

Zum Start, bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, erhielten die Teilnehmer auf dem Marktplatz den kirchlichen Segen der Landauer Pfarrerin Birgit Basteck. Begleitet vom Spielmanns- und Fanfarenzug Landau begab sich der Tross in Richtung des Schwarzenbergs mit dem Ziel der Einigkeitseiche.

Mit Ankunft wurde eine kurze Rast eingelegt, bevor die ersten Patenschaften gleich im näheren Umfeld der Eiche vergeben wurden. Weitere Steine folgten entlang der Grenze zu Lütersheim und Viesebeck. Mit tatkräftiger Unterstützung durch Schützenkönig Joachim Nitz übergaben die Vorsitzenden der Schützengilde Gerhard Drunk und Hartmut Schröder die Grenzsteine mit den Worten „Der Stein, die Grenze, die Stadt“, gepaart mit einigen Anekdoten, in die Obhut der Auserwählten, welche sich in den kommenden Jahren um die Pflege und Erhalt ihres Steins kümmern sollen. Als Dank und Anerkennung erhielt jeder der Paten eine Schnapsgläschen, aus deren gleich ein Umtrunk zur geistigen Stärkung entnommen werden musste.

Am Ende des Schwarzenbergs legte die Gruppe eine größere Rast zur Stärkung ein. Die verbleibenden Grenzsteine, wurden anschließend auf der Grenzroute in Richtung Gasterfeld vergeben, wo der Schnadegang im Bereich der Bundesstraße B450 sein vorläufiges Ende fand. Ein Fahrdienst brachte alle Teilnehmer zum Landauer Festplatz, wo bei Kaffee, Kuchen gegrillten und gekühlten Getränken der Schnadegang sein feierliches Ende fand.

Der nächste Schnadegang wird nach dem Schützenfest im Jahr 2024 stattfinden.

Der Vorsitzende Gerhard Drunk bei der Übergabe eines Steines an die Paten
Der Vorsitzende Gerhard Drunk bei der Übergabe eines Steines an die Paten